Betreuung voller Herzlichkeit

Mit Zuneigung und Respekt

Wir verstehen Betreuung als professionelle Dienstleistung. Das Zusammenleben in unseren Häusern ist geprägt von Zuneigung und Respekt. Wir schaffen ein geschütztes und vertrautes Umfeld, in dem sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen und entfalten können. Dieser respektvolle Umgang wird begleitet von einer professionellen therapeutischen Betreuung, für die höchste Qualitätsstandards gelten. Unsere langjährige Erfahrung spricht für sich.

Mit Verständnis und Gefühl

Unser therapeutischer Ansatz

Wir begegnen unseren Klienten mit Respekt und auf Augenhöhe. Der einzelne Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten steht jederzeit im Mittelpunkt unserer therapeutischen Arbeit. Die meisten unserer Bewohnerinnen und Bewohner blicken auf schwierige, aber ganz unterschiedliche Biografien zurück. Ebenso breit ist das Spektrum der psychischen und seelischen Erkrankungen. Es versteht sich von selbst, dass es vor diesem Hintergrund kein Patentrezept gibt. Jeder unserer Klienten, jeder Mensch, ist anders. Und was dem einen hilft, hilft nicht notwendigerweise dem anderen.

Daher ist das von uns selbst entwickelte Bezugsbetreuungsprogramm von großer Bedeutung. Bei diesem Ansatz kümmert sich jeder unserer Mitarbeiter um maximal vier bis fünf Klienten besonders intensiv. Die Auswahl obliegt dabei den Bewohnerinnen und Bewohnern: Jeder von ihnen wählt wenige Wochen nach seinem Einzug eine Betreuungskraft als Bezugsperson aus – sowie eine weitere als „Stellvertreter“. Die Bezugspersonen unterstützen und begleiten ihn teilweise über Jahre und stehen ihm bei Problemen als Ansprechpartner zur Verfügung. Diese langfristige, enge und sehr individuelle Betreuung ist die Grundlage für ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen beiden und erleichtert den therapeutischen Zugang. Zudem gestalten Bezugsperson und Klient einen Tag pro Monat völlig frei und nach den Wünschen des Bewohners. Das kann zum Beispiel der gemeinsame Kaffee in der Bad Nauheimer Innenstadt sein oder der Besuch von Angehörigen, wenn sich der Klient dafür Begleitung wünscht. Auch die konkreten Ziele legen wir gemeinsam mit dem Klienten und seiner Bezugsperson fest. In der Regel geht es jedoch vor allem darum, dass der Klient mittel- bis langfristig wieder so selbstständig wie möglich wird.

Grundsätzlich helfen wir unseren Klienten dabei, ihre Lebenssituation anzunehmen, eigene Lebensvorstellungen zu entwickeln und insbesondere ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu erhalten und zu fördern. Wir wollen ihnen neues Vertrauen vermitteln – in sich selbst und in andere. Die Teilnahme an unseren Arbeits- und Beschäftigungstherapien stellt dabei einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu größtmöglicher Selbstständigkeit dar. Die gleiche Bedeutung kommt dem Erledigen alltäglicher Aufgaben zu.

Im Verbund der drei Bad Nauheimer Betreuungseinrichtungen leben im Haus Christa die Menschen mit dem höchsten Altersdurchschnitt. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind mindestens 55 Jahre alt – und oft auch älter. Gerade für sie gehörte und gehört das Arbeiten im Haushalt zum Alltag. Es vermittelt ihnen Vertrautheit und schafft Struktur. Deswegen binden wir sie über Küchen- und Tischdienste in die hauswirtschaftlichen Arbeiten ein. Zudem übernehmen sie unter anderem selbst das Reinigen ihrer Zimmer oder das Waschen ihrer Wäsche – jedoch immer nur im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten. Auch die genaue Ausgestaltung sowie der Umfang der Arbeits- und Beschäftigungstherapien, darunter individuelle Einkaufs- und Haushaltstrainings, richten sich nach den jeweiligen Fähigkeiten des betreuten Menschen. Das spiegelt sich auch in dem modulartigen, auf besonders kleine Schritte setzenden Aufbau der Therapien wider. Auf diese Weise wollen wir das Selbstvertrauen unserer Bewohnerinnen und Bewohner Stück für Stück wiederaufbauen.